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	<title>5 Brote 2 Fische</title>
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	<description>Und alle wurden satt.</description>
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		<title>So etwas Ähnliches wie eine Wüste</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 21:13:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn man ein geistliches Blog führen möchte, ist es eher unpraktisch, das Gefühl zu haben, man habe grade gar nichts Geistliches zu geben &#8230; aber wer weiß, vielleicht gibt ja paradoxerweise grade dieses Eigentlich-Nichts-Geben-können jemand etwas. Also versuchen wir&#8217;s &#8230; Ich bin grade in so etwas Ähnlichem wie einer Wüste. Oder vielleicht ist es auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man ein geistliches Blog führen möchte, ist es eher unpraktisch, das Gefühl zu haben, man habe grade gar nichts Geistliches zu geben &#8230; aber wer weiß, vielleicht gibt ja paradoxerweise grade dieses Eigentlich-Nichts-Geben-können jemand etwas. Also versuchen wir&#8217;s &#8230;</p>
<p>Ich bin grade in so etwas Ähnlichem wie einer Wüste. Oder vielleicht ist es auch so etwas Ähnliches wie eine Krise &#8230;</p>
<p>Etwas, was für mich seit vielen Jahren Antrieb und Leitstern meines geistlichen Lebens war, fehlt mir plötzlich: die Sehnsucht. Sicher, sie war mal schwächer und mal stärker, aber ich erinnere mich nicht, daß sie einmal &#8220;weg&#8221; war. Ich erinnere mich an viele Zeiten ohne &#8220;Wohlgefühl&#8221;, aber nicht an Zeiten ohne das manchmal schmerzhafte Ziehen der Sehnsucht. Aber auch dieser Schmerz hatte etwas Schönes und Tröstliches. Nun ist sie wie abgeschaltet, und ich merke, wie ich kaum noch Antrieb habe, zur Messe zu gehen, zu beten, wie meine mir eigene Trägheit sich durchsetzt, jetzt wo die Sehnsucht mich eben nicht zieht. Und ich weiß zwar noch, daß mir etwas fehlt, wenn ich nicht bete, nicht mehrmals in der Woche in die Werktagsmesse gehe wie gewohnt &#8211; aber ich fühle es nicht, wie noch vor ein paar Wochen.</p>
<p>Nun habe ich es einigen Freunden erzählt und war höchst erstaunt: die einen sagen, ja, die Sehnsucht kommt und geht, das ist halt so, durch die Zeiten muß man durch; die anderen sagen, ich habe seit Jahren keine Sehnsucht mehr, ich tue es aus Treue und Disziplin, oder ich weiß gar nicht, warum, aber ich tu&#8217;s; andere, es habe sie noch nie etwas &#8220;gezogen&#8221;, sie hätten sich immer überwinden müssen &#8230; Da war ich bisher wohl sehr verwöhnt &#8211; und ich habe größten Respekt vor der Treue und Entschiedenheit all derer, die ihr geistliches Leben schon lange ohne den Antrieb leben, der mir so selbstverständlich ist, ohne den auszukommen mir noch fast unmöglich scheint.</p>
<p>Immerhin habe ich großes Vertrauen, daß &#8220;alles gut wird&#8221; &#8211; und noch habe ich die Hoffnung, daß die Sehnsucht bald wiederkommt. Aber wenn sie das nicht tut, werde ich lernen müssen, ohne sie auszukommen, und Gott aus Treue und Willensentscheidung Zeit und Aufmerksamkeit zu schenken, nicht gezogen und geleitet von ihr. Es erscheint mir schwer. Es erscheint mir fast unmöglich. Aber es <em>ist</em> möglich, das weiß ich. Wir werden sehen.</p>
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		<title>Stundengebet für Anfänger und Fortgebändelte &#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 21:13:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Liturgisches]]></category>
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		<description><![CDATA[Ganz neu für alle, die gern Stundengebet beten möchten, aber ein wenig Unterstützung im Umgang mit dem Stundenbuch brauchen: Das Bändelblog. Kommt und seht, bändelt und betet! Amen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ganz neu für alle, die gern Stundengebet beten möchten, aber ein wenig Unterstützung im Umgang mit dem Stundenbuch brauchen:</p>
<p>Das <a href="http://stundenliturgie.wordpress.com/">Bändelblog</a>.</p>
<p>Kommt und seht, bändelt und betet! Amen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Offenheit</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Feb 2012 23:17:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Geistliches]]></category>
		<category><![CDATA[Eucharistie]]></category>
		<category><![CDATA[Heilung]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerz]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Predigt traf mitten in die Wunde. Solange der Priester weitersprach, hielten die Deiche noch, und das Hochgebet und das liturgisch Folgende waren dann erst recht eine großartige Ablenkung. Aber nachdem ich die Kommunion empfangen hatte, war ich noch nicht zurück an meinem Platz, und schon liefen die Tränen. Und das ging dann eine Weile [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Predigt traf mitten in die Wunde. Solange der Priester weitersprach, hielten die Deiche noch, und das Hochgebet und das liturgisch Folgende waren dann erst recht eine großartige Ablenkung.</p>
<p>Aber nachdem ich die Kommunion empfangen hatte, war ich noch nicht zurück an meinem Platz, und schon liefen die Tränen. Und das ging dann eine Weile &#8230;</p>
<p>Gelernte Lektion: Man kann sich nicht für den Herrn öffnen und dabei für den Schmerz verschlossen bleiben. Aber Er bleibt dann auch dabei und trägt es mit.</p>
<p>(Danke für den Dammbruch. Und danke für die Freunde. Und vor allem, Herr, für Deine heilende Gegenwart.)</p>
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		<title>Die leere Krippe</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 21:03:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erlebtes]]></category>
		<category><![CDATA[Geistliches]]></category>
		<category><![CDATA[Krippe]]></category>
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		<category><![CDATA[Sehnsucht]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwar ist mittlerweile die Weihnachtszeit schon vorbei, aber ganz spurlos soll das Weihnachtsfest trotz Blogpause dann doch nicht an meinem Blog vorübergegangen sein. Hier also meine diesjährige &#8220;Weihnachtsgeschichte&#8221; &#8230; Nach einem Beichtgespräch, das mich sehr effektiv aus der freundlichen Selbstbeschummelung auf den harten Boden meiner Realität gebracht, aber dann nicht &#8211; wie oft erlebt und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwar ist mittlerweile die Weihnachtszeit schon vorbei, aber ganz spurlos soll das Weihnachtsfest trotz Blogpause dann doch nicht an meinem Blog vorübergegangen sein. Hier also meine diesjährige &#8220;Weihnachtsgeschichte&#8221; &#8230;</p>
<p>Nach einem Beichtgespräch, das mich sehr effektiv aus der freundlichen Selbstbeschummelung auf den harten Boden meiner Realität gebracht, aber dann nicht &#8211; wie oft erlebt und natürlich auch für diesmal erhofft &#8211; getröstet hatte, stand ich am Heiligabend nachmittags in einer Kirche vor der Krippe. Ein malerisch baufälliger Stall. Maria und Josef, Ochs und Esel, Hirten und Schafe. Alles drapiert um und ausgerichtet auf den leeren Futtertrog &#8230; leer, so leer wie ich mich fühlte in diesem Moment. Und so stand ich eine ganze Weile da und schaute dahin, wo das Wesentliche einfach (noch) fehlte.</p>
<p>Und ich begriff auf einmal: ich &#8211; der armselige Stall, mein Herz &#8211; die leere Krippe.</p>
<p>Vermutlich hätte ich auch ohne diesen Moment an diesem Weihnachtsfest keinen inneren Zugang zu Krippe und Kind und gefühligen Weihnachtsliedern gefunden; auch dieser lange Advent war irgendwie zu kurz für mich, und ich hatte vorher schon das Gefühl, noch nicht recht &#8220;anzukommen&#8221; &#8211; aber ohne diesen Moment hätte mir das Gebetswort gefehlt, das ich dort formuliert und einige Tage später in ein Bild umgesetzt habe:</p>
<p><strong><em>Komm in die leere Krippe meines Herzens.</em></strong></p>
<p><a href="http://5brote2fische.de/wp-content/uploads/2012/01/HerzensKrippe_600.jpg"><img class="size-full wp-image-426" src="http://5brote2fische.de/wp-content/uploads/2012/01/HerzensKrippe_600.jpg" alt="" width="500" height="525" /></a></p>
<p style="text-align: center;">Komm in die leere Krippe meines Herzens | Weihnachten 2011</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wieder da &#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 20:19:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea</dc:creator>
				<category><![CDATA[Orga]]></category>

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		<description><![CDATA[Umzugsbedingt hatte ich ein paar Wochen nur eingeschränkten privaten Internetzugang, was unter anderem auch das Bloggen be- bzw. verhindert hat  &#8211; aber nun läuft wieder alles so, wie es sein soll, und so ist 5 Brote 2 Fische wieder am Start Ich denke, am 15. Januar ist es gerade noch drin, allen Lesern ein gesegnetes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Umzugsbedingt hatte ich ein paar Wochen nur eingeschränkten privaten Internetzugang, was unter anderem auch das Bloggen be- bzw. verhindert hat  &#8211; aber nun läuft wieder alles so, wie es sein soll, und so ist 5 Brote 2 Fische wieder am Start</p>
<p>Ich denke, am 15. Januar ist es gerade noch drin, allen Lesern ein gesegnetes neues Jahr zu wünschen! Mit dem Jahr 2012 hat auch mein zweites Blog-Jahr begonnen &#8211; ich bin gespannt, was es mir und uns bringen wird.</p>
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		<title>Wie beten? &#8211; Ein Gespräch mit einem Freund</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 17:48:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gebet]]></category>
		<category><![CDATA[Wie beten?]]></category>

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		<description><![CDATA[In meinem ersten Beitrag über das persönliche Gebet ging es darum, bewußt in die Gegenwart Gottes einzutreten. Diese &#8220;bewußte Hinwendung des Ich zum verborgen gegenwärtigen Du Gottes&#8221; ist das, was Teresa von Avila &#8220;inneres Gebet&#8221; nennt &#8211; also zunächst nicht eine bestimmte Gebetsform oder gar -technik, sondern diese Grundhaltung der Offenheit für die Begegnung mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In meinem <a title="Wie beten? – Ich bin da – DU bist da" href="http://5brote2fische.de/2011/09/wie-beten-ich-bin-da/">ersten Beitrag über das persönliche Gebet</a> ging es darum, bewußt in die Gegenwart Gottes einzutreten. Diese &#8220;bewußte Hinwendung des Ich zum verborgen gegenwärtigen Du Gottes&#8221; ist das, was Teresa von Avila &#8220;inneres Gebet&#8221; nennt &#8211; also zunächst nicht eine bestimmte Gebetsform oder gar -technik, sondern diese Grundhaltung der Offenheit für die Begegnung mit Gott.</p>
<p>Und von dieser inneren Gebetshaltung sagt sie:</p>
<blockquote><p>Inneres Beten ist Verweilen bei einem Freund, mit dem wir oft allein zusammenkommen, einfach um bei ihm zu sein, weil wir sicher wissen, dass er uns liebt.</p></blockquote>
<p>Gott als Freund zu betrachten ist eigentlich erst einmal ziemlich kühn. Heute, wo doch meist ein ziemlich weiches, sanftes Gottesbild vorherrscht, dem alle Züge von Herrschaft, Macht und brennender Gerechtigkeit genommen sind, spüren wir vielleicht gar nicht mehr wirklich, wie kühn. Und doch ist diese Kühnheit mitzudenken bei Teresas Wort. Der Freund, mit dem wir zusammenkommen, ist nicht der liebe Kuschelopa, sondern der lebendige Gott, dem in die Hände zu fallen schrecklich sein kann. Und zu diesem lebendigen Gott darf ich kommen &#8211; als einem Freund.</p>
<p>Und so darf auch mein Beten sein wie ein Gespräch mit einem Freund, der mich kennt, liebt und zuinnerst versteht. Ich darf mir alles von der Seele reden, so, wie die Worte kommen, ohne sie zu bewerten in richtig oder falsch; ohne druckreif und theologisch korrekt zu formulieren und &#8220;im Gebetsstil&#8221; reden oder denken zu müssen; ohne Angst, daß er mich falsch versteht. Was immer ich auf dem Herzen habe, hat Platz in dieser Freundschaft. Es kann schon einmal sein, daß ich selbst erschrecke über das, was da ins Wort kommt &#8211; im Raum dieser Freundschaft, dieser bedingungslosen Zuwendung Gottes zu mir darf auch das da sein: &#8220;weil wir sicher wissen, daß er uns liebt&#8221;.</p>
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		<title>Zeit der Sehnsucht</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Nov 2011 20:46:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kalendarisches]]></category>
		<category><![CDATA[Advent]]></category>
		<category><![CDATA[Sehnsucht]]></category>

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		<description><![CDATA[Und plötzlich ist Advent &#8230; &#8220;Die Welt&#8221; ist schon eine Weile mehr oder weniger bei Weihnachten angekommen. Selbst hier, wo nur ein kleiner Teil der Menschen, die hier leben, Christen sind, strömen die Massen auf den Weihnachtsmarkt, wo schon vor dem ersten Advent &#8220;O du fröhliche&#8221; und gar &#8220;Stille Nacht&#8221; zu hören sind. Die mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und plötzlich ist Advent &#8230;</p>
<p>&#8220;Die Welt&#8221; ist schon eine Weile mehr oder weniger bei Weihnachten angekommen. Selbst hier, wo nur ein kleiner Teil der Menschen, die hier leben, Christen sind, strömen die Massen auf den Weihnachtsmarkt, wo schon vor dem ersten Advent &#8220;O du fröhliche&#8221; und gar &#8220;Stille Nacht&#8221; zu hören sind. Die mit zehntausenden Lichtern geschmückte Stadt beginnt ihre &#8220;Vorweihnachtszeit&#8221; mit einem verkaufsoffenen Sonntag, und am Eingang eines Kaufhauses begrüßen mich seit Wochen die goldenen Überzüge der Anti-Diebstahl-Alarmanlage mit dem schnörkelige Schriftzug &#8220;Frohe Weihnachten&#8221;.</p>
<p>Und wir &#8211; zünden erst einmal eine einzelne Kerze an.</p>
<p>Wir hören Jesajas flehende Bitte an Gott, sich uns wieder zuzuwenden. Die Zusage des Paulus, daß wir alles empfangen haben, um wartend standhalten zu können. Die Mahnung Jesu, wachsam zu sein.</p>
<p>Wir beginnen ein neues Kirchenjahr, ein neues Jahr unseres Zugehens auf Gott, mit vier Wochen der Erwartung und Sehnsucht. Der Sehnsucht danach, daß Er kommt &#8211; wie er schon einmal gekommen ist, damals, aus Sehnsucht nach uns.</p>
<p>Natürlich &#8211; wir gehen auch auf den Weihnachtsmarkt, und wir machen auch unsere Einkäufe. Aber hoffentlich gibt es jeden Tag in diesen vier Wochen den Moment, wo wir die Oberfläche der Vorweihnachtszeit durchbrechen und durchstoßen zur Tiefe des Advent, den Moment, wo wir die bittersüße Sehnsucht, den vielleicht schmerzhaften Hunger nach der Nähe Gottes zulassen können, auch den Moment, in dem wir erkennen und uns eingestehen können, was in uns diese Nähe, Seine Ankunft verhindert.</p>
<p>Ich wünsche uns allen einen gesegneten Advent!</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://5brote2fische.de/wp-content/uploads/2011/11/800px-Candle-calendar2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-412" title="Kerze" src="http://5brote2fische.de/wp-content/uploads/2011/11/800px-Candle-calendar2.jpg" alt="" width="480" height="360" /></a><span style="color: #999999; font-size: 0.8em;">Martin Geisler, Lizenz CC-BY-SA 3.0</span></p>
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		<title>Aufbruch</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Oct 2011 07:15:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biblisches]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebtes]]></category>
		<category><![CDATA[Anfang]]></category>
		<category><![CDATA[Segen]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrauen]]></category>

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		<description><![CDATA[Zur Zeit ist es hier etwas still geworden &#8211; was daran liegt, daß ich im Aufbruch bin: neuer Job, neue Stadt, neues Fast-Alles. Es ergab sich sehr plötzlich, und ich empfinde es durchaus als Herausforderung, nicht nur beruflich und menschlich, sondern auch geistlich. Da wäre zum Beispiel mal wieder das Thema &#8220;Vertrauen&#8221; &#8230; In dieser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Zeit ist es hier etwas still geworden &#8211; was daran liegt, daß ich im Aufbruch bin: neuer Job, neue Stadt, neues Fast-Alles. Es ergab sich sehr plötzlich, und ich empfinde es durchaus als Herausforderung, nicht nur beruflich und menschlich, sondern auch geistlich. Da wäre zum Beispiel mal wieder das Thema &#8220;Vertrauen&#8221; &#8230;</p>
<p>In dieser ersten Woche meines &#8220;neuen&#8221; Lebensabschnitts habe ich manches Mal an Abraham gedacht:</p>
<blockquote><p>Der Herr sprach zu Abram: Zieh weg aus deinem Land, von deiner Verwandtschaft und aus deinem Vaterhaus in das Land, das ich dir zeigen werde. Ich werde dich zu einem großen Volk machen, dich segnen und deinen Namen groß machen. Ein Segen sollst du sein.</p>
<p>(Gen 12,1-2)</p></blockquote>
<p>Ein großes Volk &#8230; ein großer Name &#8230; nun ja. Muß ja aber auch nicht sein. Aber den Auftrag und die Zusage, ein Segen zu sein, nehme ich gerne mit.</p>
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		<title>Nachschlag &#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Sep 2011 11:56:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea</dc:creator>
				<category><![CDATA[Benedikt XVI.]]></category>
		<category><![CDATA[Priestertum]]></category>

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		<description><![CDATA[Einen hab ich noch &#8230; Weil&#8217;s so schön ist: die frei gehaltene Ansprache des Papstes an die Seminaristen im Collegium Borromeum in Freiburg zum Anhören auf Radio Vatikan.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einen hab ich noch &#8230;</p>
<p>Weil&#8217;s so schön ist: die frei gehaltene Ansprache des Papstes an die Seminaristen im Collegium Borromeum in Freiburg <a href="http://212.77.9.15/audiomp3/00281432.MP3">zum Anhören</a> auf Radio Vatikan.</p>
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		<title>Was uns der Papst zu sagen hat (4)</title>
		<link>http://5brote2fische.de/2011/09/was-uns-der-papst-zu-sagen-hat-4/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Sep 2011 19:43:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea</dc:creator>
				<category><![CDATA[Benedikt XVI.]]></category>
		<category><![CDATA[Demut]]></category>
		<category><![CDATA[Einheit]]></category>
		<category><![CDATA[Glaube]]></category>
		<category><![CDATA[Kirche]]></category>

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		<description><![CDATA[Und der letzte Teil &#8211; vom 25.9.2011 in Freiburg: Christliches Leben muß stets neu an Christus Maß nehmen. „Seid untereinander so gesinnt, wie es dem Leben in Christus Jesus entspricht“ (Phil 2,5), schreibt Paulus in der Einleitung zum Christushymnus. Einige Verse vorher ruft er auf: „Wenn es Ermahnung in Christus gibt, Zuspruch aus Liebe, eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und der letzte Teil &#8211; vom 25.9.2011 in Freiburg:</p>
<blockquote><p>Christliches Leben muß stets neu an Christus Maß nehmen. „Seid untereinander so gesinnt, wie es dem Leben in Christus Jesus entspricht“ (Phil 2,5), schreibt Paulus in der Einleitung zum Christushymnus. Einige Verse vorher ruft er auf: „Wenn es Ermahnung in Christus gibt, Zuspruch aus Liebe, eine Gemeinschaft des Geistes, herzliche Zuneigung und Erbarmen, dann macht meine Freude dadurch vollkommen, daß ihr eines Sinnes seid, einander in Liebe verbunden, einmütig und einträchtig“ (Phil 2,1-2). Wie Christus ganz dem Vater verbunden und gehorsam war, so sollen seine Jünger Gott gehorchen und untereinander eines Sinnes sein. Liebe Freunde! Mit Paulus wage ich euch zuzurufen: Macht meine Freude dadurch vollkommen, daß ihr fest in Christus geeint seid! Die Kirche in Deutschland wird die großen Herausforderungen der Gegenwart und der Zukunft bestehen und Sauerteig in der Gesellschaft bleiben, wenn Priester, Gottgeweihte und christgläubige Laien in Treue zur jeweils spezifischen Berufung in Einheit zusammenarbeiten; wenn Pfarreien, Gemeinschaften und Bewegungen sich gegenseitig stützen und bereichern; wenn die Getauften und Gefirmten die Fackel des unverfälschten Glaubens in Einheit mit dem Bischof hochhalten und ihr reiches Wissen und Können davon erleuchten lassen. Die Kirche in Deutschland wird für die weltweite katholische Gemeinschaft weiterhin ein Segen sein, wenn sie treu mit den Nachfolgern des heiligen Petrus und der Apostel verbunden bleibt, die Zusammenarbeit mit den Missionsländern in vielfältiger Weise pflegt und sich dabei auch von der Glaubensfreude der jungen Kirchen anstecken läßt.</p>
<p>Mit der Mahnung zur Einheit verbindet Paulus den Ruf zur Demut: Tut „nichts aus Ehrgeiz und nichts aus Prahlerei… Sondern in Demut schätze einer den andern höher ein als sich selbst. Jeder achte nicht nur auf das eigene Wohl, sondern auch auf das der anderen“ (Phil 2,3-4). Christliche Existenz ist Pro-Existenz: Dasein für den andern, demütiger Einsatz für den Nächsten und das Gemeinwohl. Liebe Gläubige! Demut ist eine Tugend, die in der Welt von heute nicht hoch im Kurs steht. Aber die Jünger des Herrn wissen, daß diese Tugend gleichsam das Öl ist, das Gesprächsprozesse fruchtbar, Zusammenarbeit einfach und Einheit herzlich macht. Humilitas, das lateinische Wort für Demut, hat mit Humus, Erdnähe zu tun. Demütige Menschen stehen mit beiden Beinen auf der Erde. Vor allem aber hören sie auf Christus, auf Gottes Wort, das die Kirche und jedes Glied in ihr unaufhörlich erneuert.</p></blockquote>
<p>Benedikt XVI. in der heiligen Messe auf dem Flugplatzgelände in Freiburg</p>
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<blockquote><p>Um ihrem eigentlichen Auftrag zu genügen, muß die Kirche immer wieder die Anstrengung unternehmen, sich von der Weltlichkeit der Welt lösen. Sie folgt damit den Worten Jesu nach: „Sie sind nicht von der Welt, wie auch ich nicht von der Welt bin“ (Joh 17,16). Die Geschichte kommt der Kirche in gewisser Weise durch die verschiedenen Epochen der Säkularisierung zur Hilfe, die zu ihrer Läuterung und inneren Reform wesentlich beigetragen haben.<br />
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<p>Die geschichtlichen Beispiele zeigen: Das missionarische Zeugnis der entweltlichten Kirche tritt klarer zutage. Die von ihrer materiellen und politischen Last befreite Kirche kann sich besser und auf wahrhaft christliche Weise der ganzen Welt zuwenden, wirklich weltoffen sein. Sie kann ihre Berufung zum Dienst der Anbetung Gottes und zum Dienst des Nächsten wieder unbefangener leben. Die missionarische Pflicht, die über der christlichen Anbetung liegt und die ihre Struktur bestimmen sollte, wird deutlicher sichtbar. Sie öffnet sich der Welt, nicht um die Menschen für eine Institution mit eigenen Machtansprüchen zu gewinnen, sondern um sie zu sich selbst zu führen, indem sie zu dem führt, von dem jeder Mensch mit Augustinus sagen kann: Er ist mir innerlicher als ich mir selbst (vgl. Conf. 3, 6, 11). Er, der unendlich über mir ist, ist doch so in mir, daß er meine wahre Innerlichkeit ist. Durch diese Art der Öffnung der Kirche zur Welt wird damit auch vorgezeichnet, in welcher Form sich die Weltoffenheit des einzelnen Christen wirksam und angemessen vollziehen kann.</p>
<p>Es geht hier nicht darum, eine neue Taktik zu finden, um der Kirche wieder Geltung zu verschaffen. Vielmehr gilt es, jede bloße Taktik abzulegen und nach der totalen Redlichkeit zu suchen, die nichts von der Wahrheit unseres Heute ausklammert oder verdrängt, sondern ganz im Heute den Glauben vollzieht, eben dadurch daß sie ihn ganz in der Nüchternheit des Heute lebt, ihn ganz zu sich selbst bringt, indem sie das von ihm abstreift, was nur scheinbar Glaube, in Wahrheit aber Konvention und Gewohnheiten sind.</p></blockquote>
<p>Benedikt XVI. in Freiburg bei der Begegnung mit engagierten Katholiken aus Kirche und Gesellschaft</p>
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<blockquote><p>Ich ermutige die Kirche in Deutschland, mit Kraft und Zuversicht den Weg des Glaubens weiterzugehen, der Menschen dazu führt, zu den Wurzeln, zum wesentlichen Kern der Frohbotschaft Christi zurückzukehren. Es wird kleine Gemeinschaften von Glaubenden geben – und es gibt sie schon –, die in die pluralistische Gesellschaft mit ihrer Begeisterung hineinstrahlen und andere neugierig machen, nach dem Licht zu suchen, das Leben in Fülle schenkt. „Es gibt nichts Schöneres, als Christus zu kennen und den anderen die Freundschaft mit ihm zu schenken“ (Predigt zur Amtseinführung 24. April 2005). Aus dieser Erfahrung wächst schließlich die Gewißheit: „Wo Gott ist, da ist Zukunft!“ Wo Gott zugegen ist, da ist Hoffnung und da eröffnen sich neue, oft ungeahnte Perspektiven, die über den Tag und das nur Kurzlebige hinausreichen.</p></blockquote>
<p>Benedikt XVI. bei der Abschiedszeremonie auf dem Flughafen in Lahr</p>
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<p>Alle Predigten und Reden des Deutschlandbesuchs des Papstes sind derzeit abzurufen unter <a href="http://www.papst-in-deutschland.de/presse/reden/">http://www.papst-in-deutschland.de/presse/reden/</a> &#8211; sollte diese Seite irgendwann vom Netz verschwinden, werden sie sicherlich noch auf vatican.va zu finden sein. (nachträgliche Ergänzung: alle Reden sind auf der Vatikan-Website zu finden unter <a href="http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/travels/2011/index_germania_ge.htm">http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/travels/2011/index_germania_ge.htm</a>)</p>
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