Sonntagsfreude

Es ist der 4. Adventssonntag, und der Advent nähert sich seinem Ziel – am Mittwoch ist Heiligabend. Am Freitag war mein letzter Arbeitstag in diesem Jahr, und ich werde erst nach Dreikönig wieder an meinem Arbeitsplatz erwartet. Der Urlaub ist heute meine besondere Sonntagsfreude: normalerweise kommen am Sonntagabend um diese Zeit schon längst die ersten Gedanken an den Arbeitstag am Montag. Diesmal nicht.

Ich habe mich schon ziemlich urlaubsreif gefühlt in den letzten Tagen und Wochen; ich schlafe oft nicht gut und bin dann tagsüber recht energielos. Am letzten Wochenende war ich bei meinen Eltern, was gut, aber eher anstrengend als erholsam war, und die Erholung hat mir gefehlt. So war die letzte Woche dann wirklich schwierig, und am Freitag war ich dann ein wenig „auf der Kante“.

Und so freue ich mich jetzt nicht nur auf Weihnachten, sondern auf und über die Zeit, die ich für mich habe: Zeit, mich ausgiebig zu erholen, Zeit, mal wieder in mich hineinzuhören und zu -spüren, Dinge zu tun, die mir guttun, einfach Kraft zu schöpfen. Zurück- und vorausschauen, wie es ja auch zum Jahreswechsel gehört, manches neu ordnen. Es wird ein stilles Weihnachtfest für mich werden, wie ich es liebe. Der ruhige Sonntag heute war schon mal ganz gut: ausruhen, ein wenig Ordnung machen und ganz in Ruhe die Weihnachtspost angehen.

Die Sonntagsfreuden werden gesammelt bei Maria auf kreativberg.

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